Rossdieb zu F├╝nsing mit den dummen, diebischen Bauern, Der

Untertitel: Ein Fastnachtspiel mit vier Personen
Sendefolge:

Autor/Autorin: Hans Sachs
Bearbeitung:

Regie:
Regieassistenz:

Darsteller:
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1933-02-15
Sendezeit:
Wiederholung:
Sendeanstalt: RAVAG I (bis 1938)
Abteilung:
Inhalt:
Die F├╝nsinger hatten einen Ro├čdieb erwischt und der sollte ganz selbstverst├Ąndlich f├╝r jene Zeit geh├Ąngt werden. Den Gescheiten von F├╝nsing kam aber doch das ernste Bedenken, dass bei der Hinrichtung das Getreide in Gefahr kommt, zertreten zu werden. Den Dieb bis nach der Ernte einz usperren, w├Ąre eine kostspielige Angelegenheit gewesen und so kamen die F├╝nsinger auf den wirklich guten Einfall, den Dieb bis nach dem Schnitt zu beurlauben und ihm das Versprechen abzunehmen, zur rechten Zeit sich einzufinden. Feierlich versprach der Ro├čdieb alles, was man von ihm wollte. Unbemerkt nahm er noch den Rock eines Bauern und einen Ziegenbock mit, um das Gestohlene auf dem M├╝nchner Tandelmarkt zu verkaufen. Zur vereinbarten Zeit finden sich die F├╝nsinger wieder z.usammen, um den Ro├čdieb zu erwarten.
Einer der Bauern erkennt nun zu seinem Schrecken, dass er bei einem Besuch im M├╝nchen vom Ro├čdieb seinen eigenen Rock erstanden hat. Da er ├╝berdies heimlich noch ein Paar Handschuhe mitgenommen hat, geraten die F├╝nsinger hart aneinander, denn jeder der Bauern wei├č vom andern ein Diebsst├╝cklein zu erz├Ąhlen. Eine w├╝ste Schl├Ągerei bricht los - da erscheint der Ro├čdieb, der alles mit angeh├Ârt hatte. Da nun, "wo ein Dieb den anderen bestohlen hatte", gibts einen friedlichen Ausgleich und "da├č Gleich und Gleich zusammenwachs im Dorf zu F├╝nsing, w├╝nscht Hans Sachs".
zit. n.: Radio Wien (10.02.1933, S. 21)

Weiterf├╝hrende Angaben:  
interne Quellen: Radioprogramm von Radio Wien, 10.02.1933, S. 47
Aufsatz von Radio Wien, 10.02.1933, S. 47
externe Quellen:  
Bemerkungen: Aufkleber am Cover (in blau)
Archivstatus: Inventarnr.: 001_0716, Umfang (Seiten Scans): 15
Patenschaft: noch zu vergeben


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